UNESCO | Die Wiener Stimmung und Spielweise der Zither als eingetragenes immaterielles Kulturerbe Österreichs

Wiener Stimmung und Spielweise der Zither VII 1 2

Mitte des 19. Jahrhunderts erfuhr die Wiener Zither einen Wandel. War sie zunächst als Bettlerinstrument bekannt, erreichte sie nun die Aufmerksamkeit Wiener Musiker und Komponisten. Zusammen mit Instrumentenbauern entwickelten sie die besondere Form der Stimmung: die dritte Griffbrettsaite (g‘) und die Oktavlagen der Freisaiten. Durch die Stimmung des Griffbretts entsteht auch der typische zweistimmige Klang der Wiener Musik: beim Anschlag erklingt zuerst die Haupt- und dann die Überstimme in der Terz. 

Den typischen Klang der Wiener Stimmung hört man sehr gut in folgendem Video:

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Die Zither: Es braucht nur 3 Hände

Zither Hände 2 4

Auf all unseren Fotos und Videos seht ihr das Instrument, dass jeden von uns dreien seit Jahren gefesselt hat. Auch wenn wir teilweise andere Instrumente als Kinder gelernt haben oder auch jetzt noch spielen, ist dieses eine Instrument doch etwas besonders.

Doch was macht die Zither so besonders?

Wenn ihr mich fragt, dann ist es der eigene Klang, mit dem meine Kinderlieder auf der Blockflöte vor 15 Jahren nicht mithalten konnten. Das Zitherspielen ist für mich ein Ausgleich von meinem Alltag, aber auch eine willkommene Herausforderung für mein Gehirn, da man fürs Zitherspielen drei Hände benötigt.

Ja – drei Hände. Wie das funktioniert?

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